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Magnoliophyta = Angiospermae – Blütenpflanzen

Um das Auffinden der vielen Familien zu erleichtern und einen Einblick in die Veränderungen der Verwandtschaften zu ermöglichen, haben wir einige Listen in PDF-Form erstellt. Sie enthalten nur diejenigen Ordnungen und Familien, die bei den homöopathischen Arzneimitteln bisher vorkommen. Und zwar finden Sie die gleichen Tabellen nach unterschiedlichen Gesichtspunkten sortiert - nach dem älteren System von Cronquist, nach dem genetischen System APG, einfach alphabetisch.

1. das System nach Cronquist        (mit den Übergängen zum APG III)
2. das System nach dem APG III    (mit den Übergängen von Cronquist)
3. eine einfache alphabetische Auflistung der Familien zur schnellen Suche

4. eine Liste der Familien nach Sankaran
Außerdem sind diejenigen „Familien“ (tatsächlich unterschiedliche taxonomische Gruppen) hinzugefügt, die Rajan Sankaran für seinen systematischen Ansatz verwendet, der in „Einblicke ins Pflanzenreich“ dargestellt wird. Sankaran folgt in seiner Systematik der ersten Ausgabe meines Buches (s.u.), also einer älteren Taxonomie, die weder mit Cronquist noch mit APG genau übereinstimmt. Deshalb werden diese sogenannten "Familien" stets separat betrachtet.
Die Veränderungen zur genetischen Verwandtschaftsordnung betreffen von den Gruppen aus Sankarans Arbeit im Wesentlichen nur die Hamamelidae, die Violales, die Geraniales und die Theales, die jeweils in völlig andere Taxone zerstreut wurden.

Für diejenigen, die mit der Systematischen Methode ("Sankaran-Methode") arbeiten, stellen wir eine Tabelle zur Verfügung, die aktuelle Vorschläge für die Zuordnung von Pflanzen zu den Miasmen darstellt: zur Tabelle.

In der ersten Ausgabe von 1997 des Buches, das dieser Datenbank vorherging, hatte ich eine Taxonomie verwendet, die auf dem „Schmeil-Fitschen“ (s.Lit.) basierte, bis zu der Zeit eines der wichtigsten Referenzwerke, weil sie mir am besten zu unseren homöopathischen Zwecken zu passen schien. Inzwischen wurde die Pflanzensystematik mehrfach revidiert und ist noch sehr im Fluß. Deshalb werde ich die gesamte Struktur der Blütenpflanzen nach dem heute meist verwendeten System, demjenigen von Cronquist, neu ordnen.

Ich bin sicher, daß das APG-System anhand von Verwandtschaften der DNS sich in zehn oder zwanzig Jahren zum besten und vermutlich einzigen verbliebenen System entwickelt haben wird. Zur Zeit ist es aber noch unausgereift und kann einigen Pflanzenfamilien, die für uns wichtig sind, keinen festen Platz zuweisen. Aktuell ist die dritte Version dieses genetisch basierten Verwandtschaftssystems (APG III) gültig, aber auch in diesem gibt es noch eine Menge nicht zugeordneter Pflanzengruppen.
Deshalb werde ich derweil noch an der „alten Ordnung“ festhalten und gebe für die neueren Entwicklungen ausführliches Tabellenmaterial an, siehe oben.

Wie aber gehen wir nun mit den Familien- und Verwandtschaftsvorstellungen um, die wir uns aufgrund inzwischen überholter Systeme gebildet haben? Es kommt darauf an, daß die älteren Systeme ja ihre Verbindungen nicht willkürlich gesetzt haben, sondern auf der Beobachtung von engen biologischen oder morphologischen Ähnlichkeiten. Die Verwandtschaft zwischen den Gruppen, von denen wir nun annehmen, daß sie phylogenetisch nicht verwandt sind, beruht auf ihrer ähnlichen Strategie zu überleben oder Strukturen zu bilden („Konvergenz“) und ist deshalb für uns HomöopathInnen ebenso wichtig oder wichtiger als die phylogenetisch richtige Ordnung.
Interessanterweise ist die israelische Homöopathin und Botanikerin Michal Yakir mit ihrer Pflanzensystematik in der Homöopathie (Buch: "Wondrous Order") zum gleichen Schluß gekommen und verwendet ebenfalls das ältere, morphologisch aufgebaute System von Cronquist.

Eine Tabelle zum Vergleich der Tafeln von Michal Yakir mit dem Pflanzensystem nach Jan Scholten stellte uns freundlicherweise Philippe Barthelet zur Verfügung. Sie finden sie hier.