Neben den Erfahrungen und Arzneimittelpfrüfungen der HomöopathInnen gibt es auch die sogenannte "Steinheilkunde" als eine der Homöopathie sehr ähnliche Methode, in welcher im Laufe der letzen zwanzig Jahre ein enormer Wissensschatz über die Wirkung von natürlichen Mineralien gesammelt worden ist.
Sehr gründliche und umfassende Informationen zu mineralischen Mitteln finden Sie im »Neuen Lexikon der Heilsteine« von Michael Gienger (Neue Erde Verlag, Saarbrücken 2013, ISBN 978-3-89060-592-0), das in erweiterter Ausgabe schon jetzt als Loseblatt-Abonnement im PDF-Format erhältlich ist: http://www.lexikon-der-heilsteine.de, sowie in seinem Grundlagenwerk "Steinheilkunde", das auch jedem Homöopathen, der mit Steinmitteln arbeitet, bekannt sein sollte.
Die Grundlagen der in diesem Werk geschilderten »Wirkungsbilder« von Heilsteinen wurde seit 1988 in Gruppenprüfungen ermittelt, bei denen die Probanden für einen Monat ein bestimmtes Mineral bei sich trugen (als Blindprobe eingenäht in Baumwollbeutelchen). Die Forschung wird koordiniert vom Steinheilkunde e.V. (http://www.steinheilkunde-ev.de), beteiligt sind über 50 Gruppen mit insgesamt ca. 300 Probanden.
Interessanterweise finden sich viele vergleichbare Ergebnisse zu homöopathischen Arzneimittelprüfungen wie z.B. von Edith Helene Dörre (»Das Edelsteinfundament«) oder Peter Tumminello (»Twelve Jewels«). Ein deutlicher Unterschied besteht jedoch darin, daß die Steinheilkunde positive Wirkungsbeschreibungen verwendet, statt der in der Homöopathie üblichen Darstellung der Symptomatik.
Dennoch können die von Michael Gienger und seinem Team formulierten »Wirkungsbilder« auch für HomöopathInnen eine große Hilfe sein, zumal ein enger Bezug zu den mineralogischen Eigenschaften der Mineralien und Edelsteine besteht, den das »Neue Lexikon der Heilsteine« in bisher einmaliger Weise darstellt.
Musterbeispiel Amethyst: http://www.lexikon-der-heilsteine.de/file_download/4
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